Freitag, September 11, 2026

Urlaub in Marokko, ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung

 

Wir starten am Mittwoch mit 117.050 km und fahren zu einem alten Kollegen aus meiner SIEMENS Zeit. Den Abend verbringen wir beim Mexikaner um uns mal wieder richtig auszutauschen 😀

Ein ruhiger Stellplatz beim Freibad Rüppur ist auch nicht weit.

Position: 48°58‘45.06“N, 8°24‘9.96“E, 117.330 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur: 20-22°C
Himmel: sonnig bis leicht bewölkt

 

Donnerstag, den 10.09.2026

Wir rollen auf der Autobahn in Richtung Mülhausen. Eigentlich ganz entspannt, als auf der zweispurigen Autobahn uns ein irrer Mercedes Fahrer mit geschätzten 160 km/h auf der Standspur überholt. Nicht nur uns, sondern einfach alles. Vermutlich betrachtet er die Standspur als seine private Rennstrecke.

Ab Montbeliard geht es dann kostenlos über die Landstraßen in Richtung Pontarlier, weiter in Generalrichtung Genf um dann am am Lac d'Annecy zu landen. Der liegt richtig toll mit Sicht auf die Berge, aber das haben offensichtlich auch andere Camper erkannt. Die ersten drei Campingplätze sind voll, dann stellen wir uns aus Verzweiflung so gegen 20:10 Uhr dann doch auf einen kostenpflichtigen Stellplatz, ungefähr 500m vom See weg. Na ja, erst mal ausschlafen, denn morgen ist ja auch noch ein Tag😉

Position: Aire de Camping am Ende des Sees, 45°27‘24.0“N, 6°13‘7.7“E, 117.880 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur: 20-22°C
Himmel: sonnig bis leicht bewölkt

 

Freitag, den 11.09.2026

Nachts wird es mit 6°C etwas kühl....aber gegen 11:00 Uhr kommt dann doch die Sonne richtig raus😁 So schlecht wie wir anfangs dachten liegt der Stellplatz dann doch nicht. Die ganzen Campingplätze sind nicht nicht unbedingt näher am See. Zudem liegen die Preise pro Nacht so zwischen 33€ und 50€. Da sind die 16,20€ mit Entsorgung fast schon ein Schnäppchen😉 

Also am Nachmittag runter an den See, auf die Wiese geknallt und schwimmen gegangen. Das Wasser ist bis 2m klar und mit 24°C recht warm. Die Berge sind eine tolle Kulisse!



 

Wir machen einen kleinen Spaziergang und Andrea findet einen neuen Kumpel ;-)


 

Die Gleitschirmflieger sind in Massen unterwegs und landen keine 100m von uns entfernt. Einer hat allerdings seinen Schirm im Baum geparkt..... 

 



 


Auch ein Drachenflieger mit einem Rogallo-Gleiter ist unterwegs! 😎

Position:  Aire de Camping am Ende des Sees, 45°27‘24.0“N, 6°13‘7.7“E, 117.880 km Strand:  Kies
Wasser: 24°C
Temperatur: 20-22°C
Himmel: sonnig bis leicht bewölkt


Samstag, den 12.09.2026

Heute schon am Morgen Sonnenschein😁 Beim Frühstück hören wir ein Motorengeräusch und sehen ein Ultraleichtflugzeug mit einer Vogelschar in V-Formation über uns hinweg fliegen. Da führt wohl einer seine Sprösslinge aus! 


 Am Nachmittag wird es windig und auch ein paar Kitesurfer rasen über das Wasser.


Am Abend fahren wir noch 1,5h in Richtung Genoble, damit die Strecke am Sonntag nicht zu lange wird. 

Position: Stellplatz vor Grenoble 43°57‘46.9“N, 4°22‘16.0“E, 117.960 km
Strand:  Kies
Wasser: 23-24°C
Temperatur: 20-24°C
Himmel: sehr sonnig, kalter Wind

 

Sonntag, den 13.09.2026

Wir kommen so gegen 15:30 Uhr in Blauzac an, und stellen uns auf einen größeren Parkplatz mitten in dem Dorf. Von unserem Freund werden wir abgeholt und fahren in seine bescheidene Hütte  😉

Ein bisschen Kaffee trinken, quasseln und eine angenehme Abkühlung im Pool bei Sonnenschein und über 30°C! Abends werden leckere Spagetti Carbonara und Rotwein serviert.

Ein Alien misst die Wassertemperatur :-)



 

Position: Stellplatz in Blauzac 43°57‘46.9“N, 4°22‘16.0“E, 118.230 km
Strand:  --
Wasser: im Pool 24°C
Temperatur: 24-30°C
Himmel: sehr sonnig



Montag, den 14.09.2026 

Ausschlafen, ein wenig in Uzes Schoppen gehen und ein belgisches Ouve im Bistro schlürfen. Kaffee und Gebäck genießen aber dann schnell in den Pool.

 

Abends ganze Schweinelende….lecker.

Die Geckos futtern ein paar Falter und Fliegen weg.

  

Position: Stellplatz in Blauzac 43°57‘46.9“N, 4°22‘16.0“E, 118.230 km
Strand:  --
Wasser: im Pool 24°C
Temperatur: 24-30°C
Himmel: sehr sonnig



Dienstag, den 15.09.2026

Wir verabschieden uns von unseren Freunden und fahren in Richtung Sete, denn da soll am 16. September unsere Fähre ablegen. Noch einen kleinen Umweg über ein paar Berge, dann stellen wir uns auf einen etwas engen Stellplatz direkt hinter dem langen, weißen Sandstrand. Das Mittelmeer ist sehr sauber und mit 23 °C auch sehr angenehm. Nur, wo legt man sich bei solchen Menschenmassen an den Strand?



Die Ernüchterung kommt um 19:35 Uhr. GNV teilt uns per Mail mit, dass die Fähre nicht von Sete abfährt. Keine Erklärung und auch die Formulierung ist sehr seltsam. Also mal schnell 10 Minuten in der Warteschleife gehangen um die Info zu bekommen, das der Hafen bestreikt wird :-(

Bevor wir weiter sprechen können….. wusch fliege ich aus der Leitung. Klar ist 20:00 Uhr, da machen die Schluss😈

Position: Stellplatz in Blauzac 43°57‘46.9“N, 4°22‘16.0“E, 118.370 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur: 22-24°C
Himmel: sehr sonnig



Mittwoch, den 16.09.2026 

Nachdem wir endlich ab 9:00 Uhr klären konnten, was denn jetzt mit der Fähre ist, haben wir die Wahl zwischen warten auf die nächste Fähre in 5 Tagen (Kabine ist unklar) und der Fähre ab Barcelona.

Da dies ja unsere ursprüngliche Buchung, jedoch nur ein anderer Abfahrtshafen ist, beißen wir in den sauren Apfel und düsen nach Barcelona. Auf der Strecke kommen wir in ein Gewitter auch mit Hagel.

Wie es halt immer so ist müssen wir aber unsere Ansprüche per Web-Formular bei GNV einreichen und hoffen, dass wir etwas zurück bekommen.

 

Position: Parkplatz vor Barcelona 41°33‘418.7“N, 2°17‘7.4“E, 118.670 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur: 22-30°C
Himmel: erst sehr sonnig und windig, Abends starker Regen und Gewitter


Donnerstag, den 17.09.2026

Nachdem wir 4 Stunden VOR Abfahrt an der Fähre sein sollen starten wir um 4:20 Uhr in Richtung Hafen. Die Straßen sind alle dreispurig, aber zum Glück ist um diese Uhrzeit nichts los. Wir finden auch die Abfahrtsstelle, aber hier parken viele Autos in zweiter Reihe und die Polizei schickt ständig die wartenden Autos weg.

Natürlich stehen auch rund 80-100 Personen vor dem Ticket Schalter, aber wie immer an frühen Terminen ist hier nichts offen. Irgendwann so gegen 6:00 Uhr geht ein Gemecker durch die Menge und die ersten springen in ihre Autos. Irgendwie bekomme ich von einer Französin mit, dass alle zurück an das Tor 3 auf die Fähre sollen. Das geht nur über einen Kreisel und 1 km zurück…. in den Stau. Was soll ich sagen, einfach Chaos pur.

Viele Autos, welche nun versuchen sich in zweiter Reihe in die Spur zum Schiff zu drängen werden von der Polizei zu einer weiteren „Kreiselrunde“ gezwungen. Irgendwann passieren wir das Tor 3, bekommen einen Papierzettel, mit dem wir zum Ticketschalter müssen. Dann werden wir 40 Minuten später in eine Reihe eingewiesen und landen dann auf dem Schiff. Uff, fertig.

Vom Deck aus machen wir ein paar Bilder von der Stadt.

Der Hafen
Irgendwie bauen die seit ewigen Zeiten an einem Sektentempel

Der Lotse geht von Bord😱
Vor dem Hafen liegen auch einige Schiffe vor Anker
 

Wenigstens auf dem Schiff ist alles gut organisiert, aber der ganze Check-In ist total anders als von GNV beschrieben. Im übrigen ist auch die Kommunikation zum Ausfall der Fähre äußerst mangelhaft. Seltsame Infos und keinerlei Gründe.

In unserem Reiseführer liest Andrea per Zufall, dass man die ganzen Zollformalitäten auch schon auf dem Schiff durchführen kann. Also Papiere zusammengesucht, erst zum Pass abstempeln, dann Auto anmelden. Hier bekommt man noch einen kleinen Papierausdruck, der nicht verloren gehen darf. Kaum sind zwei Stunden rum, hat man auch alles zusammen 😠


Position: Schiff „Christal“, 118.702 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur:
22-28°C
Himmel: sehr sonnig,
kaum Seegang


Freitag, den 18.09.2026

Die Überfahrt ist richtig ruhig. Kein großes Geschaukel, nichts. Die „Christal“ läuft auf ihrem Kurs so um die 32 km/h dahin und wir bekommen sogar immer wieder Netz vom Land für ein paar WhatsApp Nachrichten.

Der Felsen von Gibraltar....
......die andere Seite Afrika
 

Wir kommen so gegen 18:00 Uhr im Hafen Tanger Med an und die Auslade Rally beginnt. Bei uns relativ entspannt rollen wir rückwärts von der Fähre. Erst durch die erste Passkontrolle, dann durch die zweite. Ist aber klar, dass sich die Zollbeamten so ein Fahrzeug mal genauer ansehen müssen😉.

Also warten wir neben ein paar anderen. Die Französin vom Ticketschalter ist auch dabei, aber sie mault immer wieder herum. Vermutlich deswegen muss sie alle ihre Kartons aus dem Auto laden und davor auf schlichten….

Wir warten und irgendwann kommt ein Beamter und lässt seinen Hund ein wenig am Auto schnüffeln…. fertig. Nachdem zwei Kontrollen aufmerksam meinen kleinen Papierzettel mit dem Nummernschild kontrolliert hatten, fällt bei der Ausfahrt aus dem Gelände dem letzten Beamten ein Fehler auf. Es ist halt bei Schriftgröße Arial 8 sehr schwierig ein „Ü“ von einem „O“ zu unterscheiden. Ich dachte es ist ein wenig das unscharfe Druckbild, aber nein es ist ein „FO“ und nicht ein „FÜ“.

Ok, rechts ran fahren und jetzt den Zettel überarbeiten lassen😈

Bei der endgültigen Abfahrt vom Hafen bedanke ich mich bei dem Zöllner, denn ich glaube das hätte ein echtes Problem bei der Ausreise werden können….

Da es nun doch schon dunkel wird, fahren wir nur ein paar Kilometer nach Ksar es-Seghir und stellen uns dort auf einen Parkplatz an einer Ausgrabungsstelle. Kaum angekommen, ist auch schon der „Parkplatzwächter“ Amin da und verlangt 2€ für die Übernachtung.


Position: Stellplatz 35°50'34.5"N 5°33'23.0"E, 118.710 km
Strand:  --
Wasser: --
Temperatur:
22-28°C
Himmel: sehr sonnig,
kaum Seegang


Samstag, den 19.09.2026

Nachts ging die Temperatur nicht unter die 23°C und wir haben eigentlich gut geschlafen, bis um 6:30 Uhr der Muezzin sein Liedchen geträllert hat. Danach nur noch dösen und Aufstehen. Ich ziehe mir noch 2000 MAD (Maximalbetrag) aus dem Bankautomaten, was so umgerechnet 194 € sind, dann fahren wir zum Cap Malabata um uns erst mal einen Überblick über Tanger zu verschaffen. Der Wind bläst ordentlich und nebenan ist eine Großbaustelle, von der allerlei Sand und Staub herüber geblasen wird. Wegen einem leichten Hungergefühl in der Magengegend, kehren wir erst mal im Café Cap Malabata, zirka 1 km entfernt ein. Wir schlürfen „Tee a la Meth“ und verspeisen ein ordentliches Frühstück mit frisch gepressten Orangensaft, Tee, Ei, Honig, Quark, Olivenpaste und vieles mehr. Das ganze für nicht mal 10€.

Der erste Strand in Afrika. Es stürmt wie verrückt.
Blick auf Tanger
Die Baustelle neben an

Zweites Frühstück👌👌
 

 Leider brauchen wir auch noch eine SIM Karte für unseren Router. Da habe ich mich wegen der Netzabdeckung für Maroc Telecom entschieden. Auf dem Weg in Richtung Tanger gibt es eine kleine Mall mit einer Verkaufsstelle, welche wir ansteuern. Das Mädel hinter der Theke kann leider kein Englisch, aber mit Goggele auf ihrem PC kommen wir langsam dahinter, wie das hier abläuft.

Man kauft sich für 2€ !! eine SIM Karte, die schaltet man erst mal am besten in einem alten Handy frei und kauft sich dann an irgendeinem Mini Markt entsprechende Datenpakete, frei rubbeln und per SMS eingeben. Wir nehmen 300 GB für 2 Monate, was uns keine 30€ kostet. Funktioniert :-)

In der Zwischenzeit ist es um die 30°C und sehr schwül. Die ganzen Aktionen haben Zeit und Schweiß gekostet, deswegen fahren wir zu einem empfohlenen Campingplatz mitten in Tanger. Die Anfahrt hierzu ist unter der „weißen Ware“ gefürchtet, da die Fronttriebler die extrem steile Anfahrt nicht hin bekommen. Wir nutzen den Geländegang und schaffen es im zweiten Gang auf Anhieb hinauf und durch das enge Tor. Der junge Mann vom Empfang sagt nur : Good Job😁

Camping Miramonte

 

Abends am Stellplatz
 

Die Anlage ist wunderschön und wir stehen überwiegend im Schatten. Strom, Wasser und drei Schwimmbecken….alles da! Wir planschen und lassen den Tag ausklingen.

 

Position: Camping Miramonte, 35°4727.2“N, 05°4953.1W, 118.yyy km
Strand:  --
Wasser:
Pool 24°C
Temperatur:
22-30°C
Himmel: sonnig
und sehr windig

 

Sonntag, den 20.09.2026

Irgendwie ist nach unserem Aufbruch in Richtung Medina auf den Straßen nichts los. Erst später bemerken wir, dass man hier die Uhr um eine Stunde zurück gedreht hat. Damit ist der Zeitunterschied zu Deutschland jetzt zwei Stunden, aber nur bis zu unserer Umstellung auf Winterzeit😁

Die Medina entpuppt sich als richtige Festung mit engen Toren, durch die aber trotzdem jede Menge Verkehr rollt. 


 

Ibn Battuta, der „erste“ Weltreisende ist hier 1304 in Tanger geboren worden. Mit 21 Jahren begab er sich auf eine Pilgerfahrt nach Mekka, was sich in der Folgezeit zu einer Reise von mehr als 100.000 Kilometer ausweitete. Bis nach China, Malediven, Kongo uvm. ging seine Reise. Für mich sehr beeindruckend, für die damalige Zeit!

 

 In der Festung ist Ibn Battuta eine entsprechende Ausstellung gewidmet. Da stehen auch zwei der dicken Kanonen, welche der Sultan 1879 in Nwecastle North Tyne bestellt hat.



 

Wir laufen durch die engen Gassen und auch die „Touri“ Zone. Wir wagen uns aber dann in die engen Gässchen des Marktes, wo auf engsten Raum und mit viel Gewusel Gemüse, Obst, Fleisch und sonstiges verkauft wird. Ich erwerbe für 20 MAD (=2€) rund 800 Gramm leckere Oliven. Haben natürlich vorher probiert ;-) 


 

 

Später finden wir dann doch noch einen Platz im Cafe Hafa. Das liegt an einem Hang mit vielen Terrassen und ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Zum Glück sitzen wir im Schatten und der Wind liefert etwas Abkühlung.

 

 Danach geht es zurück zum Campingplatz um ein wenig zu planschen. Abends essen wir unsere erste Tanjine im Hotelrestaurant. Die Preise sind hier allerdings „europäisch“.



Position: Camping Miramonte, 35°4727.2“N, 05°4953.1W, 118.773 km
Strand:  --
Wasser:
Pool 24°C
Temperatur:
22-30°C
Himmel: sonnig
und sehr windig

 

 

Montag, den 21.09.2026

Wir verlassen den schöner Campingplatz, ohne nicht vor her mit dem Cheffe länger geredet zu haben. Er hat ganz konkrete Pläne, wie er den Platz weiter entwickeln möchte. Auf der einen Seite das Angebot an Stell- und Zeltplätzen ausbauen, auf der anderen Seite die Natur schützen. Dazu will er keine der schönen Bäume fällen und installiert gerade auch eine große PV-Anlage.


Um nun die imaginäre Trennungslinie von Atlantik und Mittelmeer zu sehen fahren wir ein paar Kilometer zum Cap Spartel, machen ein paar Bilder und weiter geht es in Richtung Asilah.

Unterwegs halten wir mal an dem breiten Strand zum Atlantik, welcher sich etliche Kilometer hinzieht. In Sichtweite nur wenige Menschen und ein paar Kühe, sonst nur Sand und Wasser. Ins Wasser geht es ganz seicht hinein, aber bei 18°C Wassertemperatur braucht man schon ein wenig. Die Abkühlung tut aber richtig gut bei dieser Hitze!

Abends erreichen wir den schönen Campingplatz Briech, kurz vor Asilah. Da stehen auch schon ein paar Autos und ein roter Unimog mit deutschen Kennzeichen. Wir stellen uns kurz entschlossen dazu und tauschen ein paar Infos aus. Das Weingut Hacienda des Cigognes wird von ihnen wärmstens empfohlen. Schaumermal ob wir da auch vorbei kommen.

Auch hier gibt es einen Pool 😁



Position: Camping Briech, 35°3143.6“N, 05°5950.2W, 118.841 km
Strand: 
feiner Sandstrand, breit und lang
Wasser:
Meer 18°C, Pool 24°C
Temperatur:
22-30°C
Himmel: sonnig
und windig, teilweise böig



Dienstag, den 22.09.2026

Wir stellen uns in Asilah in der Nähe des Hafens auf einen Parkplatz. Dies ist hier eben eine der Eigenheiten, dass immer irgendwelche Leute in gelben Warnwesten herum laufen und Parkgebühren verlangen. Parken ohne zu bezahlen geht gar nicht. Da wir aber für 30 MAD=2,8€ den ganzen Tag hier unter Bewachung parken können ist das absolut in Ordnung.

Das Städtchen Asilah soll ein Künstlerdorf sein. Zumindest die Häuser in blau/weiß gestrichen, einige Wandbilder und Skulpturen lassen dies zumindest vermuten. Es ist auch viel natürlicher als Tanger, mit deutlich weniger Touristen und entspannter. Die ganze Medina ist schön anzusehen und es ist auch viel renoviert.

Teppiche zum Verkauf
Schule mit Malereien
Stadtmauer


Es gibt aber auch noch viele enge Gassen und wenn ein Laster nicht hinein passt, dann wird es mit dem Esel oder Pferd transportiert.




Am anderen Ende der Medina setzen wir uns in ein Kaffee und schlürfen einen Tee a la Menth. Auf dem Rückweg zum Auto machen besuchen wir dann noch eine kleine Bäckerei und kaufen eine Schachtel Leckereien. Die 11 Stück mit zusammen 500gr kosten keine 6€ 😁



Weiter geht es auf der mautpflichtigen Autobahn in Richtung Rabat. Die Außentemperatur steigt auf 36°C und plötzlich ziehen Nebelfetzen über die Autobahn. Innerhalb kurzer Zeit sinkt die Temperatur dann auf angenehme 26°C, aber recht hoher Luftfeuchte…

 

Wir stellen uns bei einer Shell Tankstelle, so 12 Kilometer vor der Kasbah in Rabat auf einen Parkplatz. Etwas später kommt auch noch ein WoMo in unserer Größe.

Wir sind jetzt fast 2 Wochen unterwegs und haben auf eigener Achse 2.000 km ohne Probleme abgespult. Läuft also bisher😉

Position: Stellplatz vor Rabat, 34°06‘32.4“N, 06°45'07.4W, 119.045 km
Strand: 
--
Wasser:
--
Temperatur:
24-36°C
Himmel: sonnig
und windig

 

Mittwoch den 23.09.2026

Heute geht es in die Medina und den Souk von Rabat! Die Stadt als solches macht auf uns einen sehr sauberen Eindruck, überall wird gefegt und verschiedene V-Trupps 😉 sind im Einsatz. Wir parken am Stadtstrand (Parking Plage de Rabat), unweit vom großen Friedhof und der Festung auf dem Felsen. Die Festung ist schon beeindruckend mit ihren Mauern! 



Ein überdimensionales Eingangstor, Riegel in 2,2m Höhe
Die Festung vom Strand aus
Die Nachbarstadt Sale


Daran schließt sich die Kasbah an und auch noch ein toller Garten, mit vielen Palmen und Bananenbäumen, den man kostenlos besichtigen kann. Man darf halt nicht auf einen „Führer“ reinfallen, der einem alles erklärt und dann hinterher ein Trinkgeld möchte. Sehr positiv, wenn man einmal sagt man möchte alleine sich das ansehen, dann sind die auch ohne Gemecker verschwunden! In dem Garten ist auch ein nettes Kaffee mit Süßigkeiten und Tee, für je einen Euro.


 

Danach stürzen wird uns in den riesigen Souk. Es gibt hunderte von kleinen Geschäften, welche Kleidung, Schuhe und Handtaschen anbieten. Speziell die Lederwaren machen einen guten Eindruck, scheint also nichts aus dem Reich der Mitte 😉 zu sein.




 

 Es wird einfach alles angeboten, aber nicht aufdringlich. Es rennt einem auch keiner hinterher und versucht dich doch noch zum Kauf zu überreden.

Der ganze Transport der Waren ist dann noch mal eine besondere Sache. Da wird auf Handkarren, per Moped, auf dem Kopf oder per Dreirad, ähnlich eine Ape einfach alles mit voller Geschwindigkeit durch die engsten Gassen und durch das größte Gewimmel von Menschen transportiert. Sehenswert, aber nichts für schwache Nerven 😁

AOK-Chopper, Marke Eigenbau ;-)
Die blaue Gefahr!
 

Irgendwann bleibt man dann doch stehen, probiert ein paar Datteln und Feigen, welche einfach SUPER schmecken. Dann kauft man noch 10 Zimtstangen für einen Euro und schwupps, hat man 2 Kilo Naschereien für kleines Geld. Ja, ich muss sagen Rabat und sein Souk ist echt eine Reise wert!

Noch Fragen?
 

Von dem ganzen herumbummeln waren wir dann doch etwas erschöpft und haben uns nach einer kleinen Kaffeepause im KGM an den Stadtstrand gelegt. Feiner Sand, einige große Wellen und Wassertemperatur von 23°C. Das ist schon deutlich besser als oben bei Asilah.

Stadtstrand, direkt vor der Festung
Das Badeverhalten der Frauen ist total unterschiedlich. Mal total verhüllt wie hier, dann wieder im Bikini


 


Leider sieht es mit guten Stellplätzen in einer Stadt mit 520.000 Einwohner nicht so doll aus. Selbst am Zoologischen Garten kann man nirgends stehen. So stellen wir uns neben einer Schulsportanlage auf den Parkstreifen….und gut ist!


Position: Stellplatz in Rabat, 33°5754.6“N, 06°5355.3“W, 119.088 km
Strand: 
feiner Sandstrand
Wasser:
23°C
Temperatur:
24-28°C
Himmel: sonnig
und leichter Wind vom Meer